September 27, 2008 at 6:01 pm (poem)

Am Fenster vorbeigegangen
nicht so wie alle früher
den Blick in Frau Nachtens Kleid
hingegeben dem was hinter den Augen
von ihrer Schwärze gebracht wird.
Kein fernes Land, kein Drang nach Flucht
und die Wände bei weitem nicht fesselnd
nur ganz allein auf beiden Füßen
das scheint genug
mit jedem Herzschlag ist
die Einsamkeit bewusst
und Monde ziehen längst nicht mehr
mit Häme durch den Kalender
das brauchen sie nicht.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: